Diagnostik in der Orthopädie und Schmerztherapie
Anamnese, klinische Untersuchung, Bildgebung
Der erste und wichtigste Schritt zur Diagnose umfasst die Erhebung der Krankengeschichte und die klinische Untersuchung des Bewegungsapparates und des Nervensystems. Ergänzend erfolgen bei Bedarf Kernspin- (MRT), Ultraschall- (Sono), Computertomogramm (CT) oder Röntgenaufnahmen. Für die Axomera-Therapie identifizieren wir durch Vibration und leichten Druck die auslösenden Schmerzpunkte oft bis auf wenige Millimeter genau.
Neurophysiologische Diagnostik
Viele orthopädische Erkrankungen gehen mit Störungen des Nervensystems einher — etwa Polyneuropathie, Spätschäden nach Bandscheibenvorfall oder das Karpaltunnelsyndrom. Bereits feine Veränderungen der sensiblen und motorischen Nerven lassen sich mit neurophysiologischen Messungen im Frühstadium erkennen. Gemessen werden Nervenleitgeschwindigkeit, Muskelaktivität und evozierte Potentiale; die Untersuchung dauert 20 bis 45 Minuten.
3D-Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse
Die dreidimensionale Rasterstereographie erlaubt eine millimetergenaue, strahlungsfreie Vermessung des Rückenreliefs — eingesetzt bei Muskel- und Haltungsasymmetrie, Beinlängendifferenz, Verdacht auf Skoliose, Schmerzerkrankungen der Wirbelsäule sowie Osteoporose. In Kooperation mit Zahnärzten lassen sich damit auch Wirbel- und Beckenschiefstellungen in Abhängigkeit der Kiefergelenke analysieren (CMD-Diagnostik).
Diagnostik in der Inneren Medizin und Schmerztherapie
EKG und Belastungs-EKG
Das Ruhe-EKG gehört zur Standarddiagnostik, um Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße oder Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen. Mit dem Belastungs-EKG auf dem Fahrradergometer beurteilen wir die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels — auch zur sportmedizinischen Leistungsdiagnostik.
Langzeit-Blutdruckmessung
Eine optimale Blutdruckeinstellung reduziert Risiken wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Niereninsuffizienz. Bei Bedarf messen wir über 24 Stunden mit einem tragbaren Gerät zur genauen Kontrolle und Einstellung.
Lungenfunktionsmessung
Die Lungenfunktionsmessung beurteilt Lungenvolumen sowie Ein- und Ausatemfunktion — wichtig etwa bei Bronchitis, Asthma oder Nikotinabhängigkeit.
Sonographie & Verschlussdruckmessung
Ultraschall beurteilt strahlungsfrei innere Organe, Gefäße, Herz und Bewegungsapparat. Die farbkodierte Duplex-Sonografie unterscheidet harmlose Schmerzen von akuten Gefäßverschlüssen; die Verschlussdruckmessung klärt Durchblutungsstörungen der Arme oder Beine.
Spezielle Labordiagnostik
Bei unklaren chronischen Schmerzen klären wir Stoffwechsel- und Hormonstörungen sowie rheumatische Erkrankungen ab — von gängigen Blutwerten bis zu Tumormarkern, Nährstoffen oder Neurotransmittern.
Gesundheits-Check
Umfang und Tiefe richten sich nach Alter, Risikofaktoren und Vorerkrankungen — auf Basis internistischer Diagnostik, bedarfsweise ergänzt durch orthopädische und neurologische Untersuchung sowie unterstützende Chinesische Diagnostik. Der komplette Check ist in maximal vier Stunden an ein bis drei Terminen möglich.
