Brennend, mit Berührungsschmerz.
Anhaltender brennender oder stechender Schmerz im ehemaligen Ausschlagsgebiet, häufig mit quälendem Juckreis und Allodynie — schon leichte Berührung (Kleidung, Wind) wird als schmerzhaft empfunden.
Nach einer Gürtelrose im Bereich des ersten Trigeminusastes zeigten sich zuerst stärkste Schmerzattacken, dann blieb eine quälende Juckreiz, Brennen und eine schmerzhafte Berührungsempfindlichkeit über der Stirn und dem oberen Augenlid zurück — trotz leitliniengerechter medikamentöser Therapie über mehrere Monate. Eine erste Besserung zeigte sich nach der zweiten Axomera-Therapie, nach insgesamt acht Sitzungen treten die Beschwerden nur noch gelegentlich auf, sind kaum störend und die Patientin ist medikamentenfrei.
Dokumentierter Einzelverlauf, mit Einverständnis der Patientin. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.
Nach einer Gürtelrose (Herpes zoster) kann der Nervenschmerz bestehen bleiben, obwohl der Hautausschlag längst abgeheilt ist. Besonders häufig und besonders belastend ist die Beteiligung des ersten Trigeminusastes (V1) — der Augen-Stirn-Region.
Anhaltender brennender oder stechender Schmerz im ehemaligen Ausschlagsgebiet, häufig mit quälendem Juckreis und Allodynie — schon leichte Berührung (Kleidung, Wind) wird als schmerzhaft empfunden.
Im Kopfbereich betrifft die Gürtelrose überwiegend den Trigeminus, und dort wiederum am häufigsten den ersten Ast (V1) — Stirn, oberes Augenlid und Kopfhaut auf einer Seite.
Der Schmerz kann Monate bis Jahre bestehen bleiben; das Risiko einer postherpetischen Neuralgie nimmt mit zunehmendem Lebensalter deutlich zu.
Die postherpetische Neuralgie (PHN) ist definitionsgemäß der über die akute Hauteruption hinaus persistierende, mit Herpes zoster (HZ) assoziierte Schmerz und gilt als dessen häufigste Komplikation. Bei Patienten ≥50 Jahren entwickeln schätzungsweise 12,5 % drei Monate nach Zoster-Beginn eine PHN, mit deutlich steigendem Anteil im höheren Lebensalter. Zervikaler HZ betrifft am häufigsten den Trigeminus (etwa 58 % der Kopf-Fälle); dessen ophthalmischer Ast (Herpes zoster ophthalmicus, HZO) macht 2,5–20 % aller HZ-Fälle aus und geht mit zusätzlichem Risiko für okuläre Komplikationen (Keratitis, Uveitis, Optikusneuritis) einher. Konventionelle Therapie umfasst frühe antivirale Behandlung der akuten Zoster-Episode sowie bei etablierter PHN trizyklische Antidepressiva, Gabapentinoide, topisches Lidocain/Capsaicin und interventionelle Verfahren (gepulste Radiofrequenz, Nervenblockaden); die Wirksamkeit bleibt in vielen Fällen nur partiell.
Evidenzlage, differenziert: Für die orale Standardtherapie (trizyklische Antidepressiva, Gabapentin, Pregabalin) liegen mehrere placebokontrollierte RCTs und Cochrane-Metaanalysen mit moderater Evidenzqualität vor. Für interventionelle Verfahren speziell bei trigeminaler/V1-PHN — gepulste Radiofrequenz, Nervenblockaden — ist die Datenlage deutlich schwächer: überwiegend Fallberichte und kleine, heterogene Fallserien ohne Kontrollgruppe; dedizierte randomisierte Studien zur trigeminalen PHN fehlen weitgehend, gepulste Radiofrequenz gilt in aktuellen HTA-Bewertungen insgesamt als Evidenz von niedriger Qualität.
Gharibo C, Kim C. Postherpetic Neuralgia and Trigeminal Neuralgia. Pain Ther, PMC5735631. — Bhala BB et al. Pulsed Radiofrequency of the Trigeminal Ganglion for Treating Postherpetic Neuralgia of the Ophthalmic Branch. PMC8189809. — Gilden D et al. Trigeminal Postherpetic Neuralgia: From Pathophysiology to Treatment. PMC10940365. — Kedar S et al. Eruption severity and characteristics in herpes zoster ophthalmicus: correlation with visual outcome, ocular complications, and postherpetic neuralgia. PMID 19416378. — Javier J et al. Pulsed Radiofrequency for Postherpetic Trigeminal Neuralgia: A Case Report. Cureus 2022;14(9):e28913. — Wiffen PJ et al. Gabapentin for chronic neuropathic pain in adults. Cochrane Database Syst Rev 2017;CD007938 (moderate-quality evidence for PHN).Trizyklische Antidepressiva und Gabapentinoide wirken oft nur teilweise, und interventionelle Verfahren wie gepulste Radiofrequenz sind speziell bei V1-Beteiligung nur dünn belegt.
Nach der Gürtelrose bleibt der betroffene Nerv über seinen ganzen Verlauf überempfindlich — schon leichte Berührung der Haut löst Schmerz aus (Allodynie). Das ehemalige Ausschlagsgebiet, bei V1-Beteiligung Stirn und oberes Augenlid, liegt offen zutage und ist von außen präzise erreichbar.
Axomera setzt an diesem überempfindlichen Hautareal an: computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder werden millimetergenau im betroffenen Nervengebiet platziert. Ziel ist, die Reizschwelle der Haut anzuheben und Juckreiz sowie Allodynie zu lindern — meist erwarten wir ein Ansprechen innerhalb von ein bis sechs Sitzungen.
Einordnung: Diese neurophysiologische Hypothese ist empirisch durch viele Patientenverläufe begründet (Real-World-Daten), nicht durch kontrollierte Studien. Wie bei anderen Indikationen sprechen rund 20–30 % der Behandelten nicht an.
Wir formulieren bewusst als Ziel, nicht als Therapieversprechen. Der Therapieerfolg hängt vom Einzelfall ab, dies besprechen wir offen vor Behandlungsbeginn.
Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.
Wie die Axomera-Therapie funktioniert →Arzt · Orthopädie und Unfallchirurgie · Akupunktur
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Orthopädie · Entwickler Axomera
Leitete die GERAC-Studien mit, entwickelte ab 2008 Axomera.
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Entwickelte die Akupunktur-Protokolle der GERAC-Studien mit.
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Promovierte zum Clusterkopfschmerz, entwickelte die Sondentechnik.
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