axomera
Clusterkopfschmerz — Schmerzverteilung, periorbitale Konzentration
Clusterkopfschmerz

Der stärkste Schmerz, den ein Mensch ertragen kann.

Täglich Medikamente, verzweifelte Arztbesuche ohne Perspektive.. Als Referenzzentrum der Axomera-Therapie behandeln wir Clusterkopfschmerz seit Jahren und verfolgen ein anderes Ziel als die reine Anfallsunterdrückung: eine möglichst lange Remission, mit so wenig Dauermedikation wie möglich.

Ärztliche Ersteinschätzung, bevor Sie anreisen.

Schmerzverteilung · Cluster · nach Schröder et al. 2021
Patienten berichten

Menschen mit langem Leidensweg — in ihren eigenen Worten.

Cluster-Kopfschmerz habe ich seit rund 20 Jahren, seit 2012 ohne Unterbrechung chronisch. Zuletzt etwa zwei Attacken täglich, vernichtender Schmerz der Stärke 10, trotz hochdosierter Verapamil-Prophylaxe und Triptanen. Nach vier Axomera-Behandlungen in zwölf Tagen bin ich seitdem anhaltend beschwerdefrei.
Männlich · Chronischer Cluster · 20 Jahre

Anhaltend beschwerdefrei nach vier Behandlungen.

Patient mit chronischem Clusterkopfschmerz seit 20 Jahren — gekennzeichneter Einzelverlauf.

Behandelt 2023, Nachbeobachtung 14 Monate — anhaltende Attackenfreiheit. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Dokumentierte Einzelverläufe, mit Einverständnis der Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Warum Patienten zu uns kommen

Wir kennen Ihren Weg.

Viele unserer Patientinnen und Patienten haben Jahre hinter sich: Fehldiagnosen, Notaufnahmen mitten in der Nacht, Triptane bis an die Anwendungsgrenze, immer neue Prophylaxen — und das Gefühl, mit dem eigenen Schmerz nicht ernst genommen zu werden.

Wir prüfen Ihre Vorgeschichte zuerst sorgfältig, bevor wir eine Axomera-Therapie vorschlagen. Als Referenzzentrum der Methode reisen Patientinnen und Patienten dafür aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz an — gerade bei Clusterkopfschmerz.

Patienten

Was Patienten berichten.

Typische Angaben

Aus unseren Patientengesprächen und den vorgelegten Arztbriefen.

  • Attacken von 15–180 Minuten, bis zu 8-mal täglich, oft nachts
  • Streng einseitiger Schmerz um oder hinter dem Auge — oft als stärkster vorstellbarer Schmerz beschrieben
  • Begleitend Augenrötung, Tränenfluss, verstopfte Nase, ausgeprägte Unruhe
  • Episodischer oder chronischer Verlauf, häufig über viele Jahre
  • Hochdosierte Prophylaxe (z. B. Verapamil) mit spürbaren Nebenwirkungen
Bisherige Therapie

Fast immer in dieser Reihenfolge.

  1. Akuttherapie: Sauerstoff über Maske und Triptane als Spritze oder Nasenspray
  2. Prophylaxe: Verapamil, schrittweise bis in hohe Dosisbereiche (mit EKG-Kontrollen)
  3. Überbrückung: kurzzeitig Kortison oder Nervenblockaden am Hinterhauptnerv
  4. Eskalation: Lithium, Topiramat oder monoklonale Antikörper
  5. Bei chronischem, therapierefraktärem Verlauf: Neuromodulation (Vagusnerv-, Okzipitalnerv- oder Ganglion-sphenopalatinum-Stimulation)

Clusterkopfschmerz — was konventionell möglich ist

Unser Vorgehen

So gehen wir bei Ihnen vor.

Jede Therapie braucht ihre eigene Untersuchung — bei uns sind das die Axomera-Diagnostik und die Axomera-Therapie.

Axomera-Diagnostik
  1. Diagnose sichern (Attackenmuster, Bildgebung, Ausschluss sekundärer Ursachen) und bisherige Medikation prüfen
  2. Millimetergenaue Untersuchung — die periorbitalen und trigeminalen Schmerzpunkte lokalisieren
Axomera-Therapie
  1. 4–6 Axomera-Behandlungen — bei chronischem Verlauf auch dichter getaktet, gezielt an diesen Punkten
  2. Ziel: deutliche Reduktion von Attackenhäufigkeit und -intensität
  3. In günstigen Verläufen: Rückkehr zu einem episodischen Muster mit längeren, möglichst dauerhaften Remissionsphasen

Angestrebte Ziele. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusichern — Verläufe sind individuell.

Wo wir den Unterschied machen

Axomera bei Clusterkopfschmerz

Beim Clusterkopfschmerz gilt der Hypothalamus als zentraler Taktgeber, der über eine trigemino-autonome Reflexschleife die charakteristischen Attacken auslöst. Diese sich selbst aktivierende Schleife läuft über die entzündlich gereizten Trigeminusäste mit schmerzhaften Endpunkten im Bereich Stirn, Auge, Kiefer und Nacken. Diese Endpunkte sind von außen für die Axomera-Therapie zugänglich.

Axomera ist ein neuromodulatives Verfahren: Computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder werden millimetergenau an diesen zugänglichen Punkten platziert. Ziel ist, die Reizschwelle der trigemino-autonomen Schleife anzuheben — und so den sich selbst stabilisierenden Anfallsrhythmus zu unterbrechen. Die Anzahl und Intensität der Attacken sinkt.

Wie Entzündung und Schmerz zusammenhängen
Fachkreise · Studienaufbau & kritische Einordnung

Studienaufbau. Retrospektive Fallserie, 20 chronische Cluster-Patienten, behandelt 2014–2018 in unserer Praxis; 4 mit vorheriger Cluster-Operation (SPG- oder ONS-Stimulation). Nachbeobachtung 1 Jahr (n=20) bzw. 2 Jahre (n=12).

Ergebnis. Attacken/Tag im Mittel 2,8 → 1,7 nach 4 Wochen; bei den 14 Respondern 2,2 → 0,7; Triptan-Anwendungen 2,5 → 1,5 (Responder 2,0 → 0,4); nach 1 Jahr 13/20 mit ≥ 50 % weniger Attacken, davon 10 attackenfrei; 6 Non-Responder; keine schweren Nebenwirkungen.

Kritische Grenzen. Kleine, unkontrollierte, retrospektive Serie aus einem einzigen Zentrum; kein Placebo-Arm, keine Verblindung. Die natürliche Fluktuation des Cluster-Verlaufs (Episoden/Remissionen) ist ein relevanter Confounder für Ansprechen und Wirkdauer. Responder ließen sich früh von Non-Respondern unterscheiden; bei einzelnen Patienten kehrte ein chronischer Verlauf in einen episodischen mit längeren Remissionsphasen zurück. Diese Daten sind hypothesengenerierend und begründen den Bedarf an randomisierten kontrollierten Studien.

Ziel ist eine Linderung — im günstigen Fall eine  Remission. Wie weit dies gelingt, hängt vom individuellen Verlauf ab.

Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
Prof. Dr. Albrecht Molsberger
— Prof. Dr. Albrecht Molsberger · Entwickler der Axomera-Therapie, ärztlicher Leiter

Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.

Wie die Axomera-Therapie funktioniert
Eigene Beiträge zur Forschung

Wir wenden die Methode nicht nur an — wir erforschen sie.

Als Referenzzentrum tragen wir zur wissenschaftlichen Grundlage des Clusterkopfschmerzes selbst bei. Zwei von uns mitverantwortete, peer-reviewte Arbeiten stehen dabei im Mittelpunkt: eine erstmalige Kartierung, wo der Cluster-Schmerz entsteht, und eine Auswertung, wie Patienten auf die bioelektrische Stimulation reagieren.

Wo der Cluster-Schmerz beginnt — erstmals kartiert.

Bislang galt der Cluster-Schmerz pauschal als „hinter dem Auge". Unsere Arbeit hat den Schmerz erstmals nach dem Zeitpunkt der Attacke aufgeschlüsselt — Beginn, Höhepunkt und Ausstrahlung getrennt. Das Ergebnis: Bei Beginn und Höhepunkt konzentriert sich der Schmerz um die Augenhöhle, doch bestimmte Punkte außerhalb — vor allem im Nacken und im Bereich des Unterkiefers — treten häufiger schon zu Beginn der Attacke auf als auf ihrem Höhepunkt. Diese Landkarte ist die anatomische Grundlage dafür, die Behandlung früh und punktgenau anzusetzen. Die Auswertung stützt sich auf eine große Datenbasis: 5.260 Einzelangaben zu 44 Schmerzorten von 631 Betroffenen.

Schröder P, Gaul C, Drabik A, Molsberger A. Pain localization in cluster headache patients: onset, peak, and radiation. Acta Neurol Scand 2021. PMID 33523462. DOI
Fachkreise · Studiendetails

Querschnitts-Onlinebefragung über 23 Monate, 117 Fragen; 5.260 Datenpunkte zu 44 Schmerzlokalisationen von 631 Respondern. Dorsale Punkte (okzipital, Nacken, Schulter) wurden bei Attackenbeginn (13 %) und bei Ausstrahlung (22 %) signifikant häufiger berichtet als auf dem Höhepunkt (6 %); je p<0,001. Extraorbitale Punkte traten insgesamt häufiger bei Ausstrahlung als bei Beginn/Höhepunkt auf. Limitation: selbstberichtete Querschnittsdaten.

Schmerzlokalisationen bei Clusterkopfschmerz — Kopf von hinten und von der Seite, 44 erfasste Punkte
ORIGINALDATEN · SCHRÖDER ET AL. 2021 · 44 ERFASSTE SCHMERZPUNKTE

Kreisgröße = Häufigkeit der Nennung. Größte Konzentration periorbital/temporal (rechter Kopf); der hervorgehobene Punkt am Unterkiefer (linker Kopf, Punkt 40) trat auffällig häufig schon bei Attackenbeginn auf.

Periorbital / temporal — stärkste Konzentration (Beginn & Maximum)
Unterkiefer & Nacken/okzipital — häufiger schon bei Attackenbeginn

Publizierte Fallserie — Axomera bei 20 chronischen Clusterpatienten.

In unserer retrospektiven Fallserie an 20 chronischen Cluster-Patientinnen und -Patienten (2014–2018) sank die mittlere Attackenzahl pro Tag von 2,8 auf 1,7 nach vier Wochen, bei den 14 Respondern von 2,2 auf 0,7; nach einem Jahr zeigten 13 von 20 Patienten eine Reduktion um mindestens 50 %, zehn davon waren attackenfrei.

Einordnung: hypothesengenerierende retrospektive Fallserie, keine kontrollierte Studie.

Fachkreise · Studiendetails

Vier Wochen nach der ersten PBCS-Behandlung sank die Attackenfrequenz im Mittel um 39 % (von 2,8 auf 1,7 pro Tag), die Triptan-Anwendung um 40 % (von 2,5 auf 1,5 pro Tag). 30 % der Patienten (6 von 20, davon 4 mit vorheriger Cluster-Operation) zeigten keine Reaktion; die 70 % Responder (14 von 20) verbesserten sich innerhalb von 4 Wochen um 68 % bei den Attacken (2,2 auf 0,7/Tag) und um 80 % bei der Triptan-Anwendung (2,0 auf 0,4/Tag). Eine Reduktion der Attackenfrequenz um mindestens 50 % zeigten 50 % der Patienten (10/20) nach 4 Wochen und 55 % (11/20) nach 12 Wochen. Nach einem Jahr erreichten 65 % (13/20) eine Reduktion um mindestens 50 %, davon waren 50 % (10/20) vollständig attackenfrei. Nach 2 Jahren zeigten 67 % (8/12) eine Reduktion um mindestens 50 %, davon waren 58 % (7/12) vollständig beschwerdefrei. Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen.

Komplette Remission über 2 Jahre50 %
Besserung mehr als 50 %63 %
Kein Effekt30 %*

* Von 6 Non-Respondern waren 4 voroperiert. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Molsberger A, McCaig CD. Percutaneous Bioelectric Current Stimulation for Chronic Cluster Headache — A Possible Transformative Approach. J Pain Res 2020;13:817–828. PMID 32425586. DOI

Aktuell: Wissenschaftliche Fallbeschreibung

Chronisch rezidivierender Cluster — nach 5 Axomera-Behandlungen 6 Jahre beschwerdefrei.

Ein deutscher Patient Anfang 60 litt seit 1996 an einem streng linksseitigen, chronisch-rezidivierenden Clusterkopfschmerz. Über den Krankheitsverlauf erhielt er 41 Kortison-Stoßtherapien unter durchgehender Verapamil-Prophylaxe; die Bildgebung war unauffällig. Akuttherapie jeweils mit Sauerstoff und Triptanen. Seine letzte Episode im Jahr 2020 war über neun Monate die therapieresistenteste. Sie eskalierte bis zu intravenösem Prednisolon (1000 mg) ohne Nutzen. Nach 9 weiteren Tagen mit intensivsten Anfällen begann die Axomera-Therapie mit fünf Sitzungen in wöchentlichem Abstand (okzipitale und trigeminale Zielpunkte). Hierunter halbierte sich die mittlere Attackenintensität, schwere Attacken verschwanden, und die Episode endete abrupt — letzte Attacke am 23. April 2020, nach der vierten Sitzung.

Der Fall wurde zur Publikation in einem peer-reviewten wissenschaftlich-medizinischen Fachjournal eingereicht.

Fachkreise · Einordnung

Einzelfallbericht (Case Report), eingereicht zur Peer-Review-Publikation. Vorgeschichte: 24 Jahre Krankheitsdauer, 41 Kortisonstöße unter Dauerprophylaxe, unauffällige Bildgebung, letzte Episode therapierefraktär bis 1.000 mg i.v. Prednisolon ohne Effekt. Nach 5 PBCS-Sitzungen (<500 µA, 30 min, okzipital/trigeminal) über 5 Wochen: Halbierung der mittleren Attackenintensität, Sistieren schwerer Attacken, abruptes Ende der Episode; seither anhaltende, mehrjährige Remission. Einzelfall — kein kontrollierter Vergleich, keine Verallgemeinerbarkeit ohne weitere Fälle/RCTs.

Erläuterung des Falls durch den behandelnden Arzt.

Monatlicher Cluster-Verlauf 2009–2026: Attacken/Monat und Attacktage/Monat, mit chronischen Phasen, MRT-Befund, 5× PBCS 03–04/2020 und anhaltender Remission seit 24. April 2020
Attackentagebuch 2009–2026: nach 5 PBCS-Behandlungen (03–04/2020) anhaltende Remission — seit dem 24. April 2020 attackenfrei, über 6 Jahre (2.266 Tage).
Ihr Behandlungsteam

Wer Sie behandelt.

Ihr Behandler

Jonas Becker

Arzt · Orthopädie und Unfallchirurgie · Akupunktur

Führt Ihre Axomera-Behandlung durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und gibt Ihnen aufgrund seiner Erfahrung eine Einschätzung zur Eignung des Verfahrens für Sie.

Werdegang
  • Studium Humanmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Approbation 2020
  • Weiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie: HELIOS Krefeld, Sana Kliniken Düsseldorf, Schön Klinik Düsseldorf
  • Promotion RWTH Aachen zu Sarkopenie, Knochendichte und Frakturrisiko (Disputation steht bevor)
  • Akupunktur-A-Diplom; Fachkunde Strahlenschutz; Weiterbildung Sportmedizin und manuelle Therapie
  • Sportmedizinische Betreuung: Kraftsport Colonia e. V., DHC Düsseldorf
Entwickler des Verfahrens

Prof. Dr. Albrecht Molsberger

Orthopädie · Entwickler Axomera

Leitete die GERAC-Studien mit, entwickelte ab 2008 Axomera.

Dr. Gabriele Böwing

Innere Medizin · Akupunktur

Entwickelte die Akupunktur-Protokolle der GERAC-Studien mit.

Dr. Philipp Schröder

Ultraschallgestützte Schmerztherapie

Promovierte zum Clusterkopfschmerz, entwickelte die Sondentechnik.

Behandlung auf ausdrücklichen Wunsch durch Prof. Molsberger oder Dr. Böwing ist möglich — hierfür gilt eine gesonderte Honorarvereinbarung nach GOÄ. Werdegang und Publikationen des Teams →

Fernpatienten · D-A-CH

Anreise planbar — auf Wunsch auch mobil.

Viele Cluster-Patientinnen und -Patienten reisen aus dem deutschsprachigen Raum nach Düsseldorf an. Die digitale Befundsichtung macht die Anreise planbar — auf Wunsch auch als mobiler Service in ausgewählten Städten.

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Senden Sie uns vorab Ihre Befunde — Sie erhalten eine fachärztliche Einschätzung, bevor Sie sich auf den Weg machen. International auf Wunsch als Concierge-Service mit Therapie vor Ort.

Vorbereitung

Ersteinschätzungsbogen — ausfüllen, bevor wir sprechen.

Vier Seiten zu Diagnose, Verlauf, bisherigen Therapieversuchen und Medikation. Sie können den Bogen am Rechner ausfüllen oder ausdrucken und mit der Hand. Bringen Sie ihn zum Termin mit oder senden Sie ihn vorab — dann ist die gemeinsame Zeit für das Wesentliche frei.

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