Blitzartiger Gesichtsschmerz — und ein Ansatz an seiner Quelle.
Ein Trigeminus-Schmerz kommt wie ein Stromschlag — Sekunden, aber überwältigend, ausgelöst von einer Berührung, einem Windhauch. Als Referenzzentrum der Axomera-Therapie behandeln wir Trigeminusneuralgie seit Jahren und verfolgen das Ziel eine Linderung bis hin zu einer vollständigen Remission— besonders bei unzureichendem Ansprechen auf Medikamente.
Dokumentierte Einzelverläufe, mit Einverständnis der Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.
Warum Patienten zu uns kommen
Wir kennen Ihren Weg.
Viele unserer Patientinnen und Patienten haben Jahre hinter sich: Fehldiagnosen, viele Arztwechsel, Medikamente mit Nebenwirkungen bis an die Grenze des Erträglichen — und trotzdem weiterhin Schmerzattacken.
Wir prüfen Ihre Vorgeschichte zuerst sorgfältig, bevor wir eine Axomera-Therapie vorschlagen. Auf Grund der von uns beobachteten Therapieergebnisse reisen Patientinnen und Patienten dafür aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz an — gerade bei Trigeminusneuralgie.
Patienten
Was Patienten berichten.
Typische Angaben
Aus unseren Patientengesprächen und den vorgelegten Arztbriefen.
Blitzartige Sekundenattacken, oft bis zu 100 Mal oder häufiger pro Tag
Auslöser: leichte Berührung, Kauen, Sprechen oder kalte Luft
Einseitiger Schmerz in Stirn, Wange oder Kinn — im Versorgungsgebiet des Trigeminus
Oft mehrere Ärzte konsultiert, teils erst nach Jahren richtig eingeordnet
Unzureichendes Ansprechen auf Medikamente oder belastende Nebenwirkungen
Bisherige Therapie
Fast immer in dieser Reihenfolge.
01Antiepileptika (z. B. Carbamazepin) als Basistherapie
02Dosissteigerung bzw. Kombination mehrerer Antiepileptika
03Zusätzliche Analgetika bei unzureichender Wirkung
04Bei fehlendem Ansprechen: Abklärung eines Gefäß-Nerv-Kontakts
05OP-Verfahren: mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta
Trigeminusneuralgie — was konventionell möglich ist
Unser Vorgehen
So gehen wir bei Ihnen vor.
Jede Therapie braucht ihre eigene Untersuchung — bei uns sind das die Axomera-Diagnostik und die Axomera-Therapie.
Axomera-Diagnostik
01Diagnose sichern und bisherige Medikation prüfen
02Millimetergenaue Untersuchung — die Austrittspunkte des Trigeminusnervs lokalisieren
Axomera-Therapie
034–6 Axomera-Behandlungen, gezielt an diesen Punkten
04Ziel: deutliche Reduktion von Attackenhäufigkeit und -intensität
05In günstigen Verläufen: beschwerdefreie Remission über Jahre nachbeobachtet
Angestrebte Ziele. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusichern — Verläufe sind individuell.
Wo wir den Unterschied machen
Axomera — ein neuromodulatives Verfahren.
Wir kennen die medikamentöse Standardtherapie und ihre Grenzen aus der täglichen Praxis; wo eine operative Dekompression sinnvoll ist, sprechen wir das offen an. Unser Schwerpunkt aus jahrelanger Erfahrung mit trigemino-autonomen Kopfschmerzen wie der Trigeminusneuralgie ist die perkutane bioelektrische Stimulation (PBCS) — hier erklären wir, wie Axomera bei der Trigeminusneuralgie ansetzt.
Ein Nerv, der an einer Stelle geschädigt oder gereizt ist, wird nicht nur dort überempfindlich, sondern über seinen ganzen Verlauf. Das kennt man von anderen Nerven: Beim Ischiasnerv löst schon das Dehnen weit entfernt vom eigentlichen Schaden Schmerz aus. Am Gesicht zeigt sich dieselbe Überempfindlichkeit als Triggerpunkt — eine leichte Berührung an einer kleinen Stelle, etwa direkt neben dem Nasenflügel, kann eine ganze Schmerzattacke auslösen. Solche Punkte sind zugängliche Auslösepunkte des überreizten Nervs.
Axomera ist ein neuromodulatives Verfahren: Computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder, millimetergenau platziert an genau diesen Auslösepunkten, können die Überreizung dort beruhigen und die Schwelle anheben, ab der eine Attacke ausgelöst wird. Wie Patientenverläufe zeigen, kann sich unter dieser Behandlung die gereizte Nervenregion über die Zeit beruhigen und normalisieren (Remission).
Wichtig zur Einordnung: Diese neurophysiologische Hypothese ist empirisch durch viele Patientenverläufe begründet (Real-World-Daten), nicht durch kontrollierte Studien.
Rationale. Nach der Ignition-Hypothese beruht die TN auf einem hyperexzitablen Afferenz-Pool mit ektoper Entladung, getriggerter Nachentladung und Kreuzerregung; die primäre demyelinisierende Läsion sitzt meist proximal (Root-Entry-Zone), die Attacke wird aber peripher getriggert (Devor et al. 2002). Ein geschädigter Nerv wird über seinen Verlauf mechanosensibel — Substrat sind ektope axonale Mechanosensibilität und sensibilisierte Nervi nervorum (peptiderg, Substanz-P/CGRP) der Nervenscheide, die eine lokale neurogene „Flare"-Reaktion unterhalten (Zochodne 1993; Macionis 2023). Der periphere „Blitzpunkt" ist damit ein zugänglicher ektoper/mechanosensibler Knoten desselben Neurons, der die Ignition speist.
Wirkhypothese, nach Sicherheitsgrad gestuft. (1) Gut belegt: Der periphere Trigger speist den proximalen Generator. (2) Plausibel: Ein kathodisches Feld puffert lokal die peri-neurale Azidose (weniger Protonen-Gating von TRPV1/ASIC an Nervi nervorum und Axolemm; Ugawa et al. 2005) und moduliert die ektope Erregbarkeit → Anhebung der Zündschwelle. (3) Hypothetisch, aber am kohärentesten für die Wirkdauer: eine plastische Normalisierung des ektopen Fokus, u. a. im Rahmen des McCaig-Feld-Konzepts endogener Reparaturfelder (Molsberger & McCaig 2020).
Kritische Grenzen. Bei µA-Feldern in der Größenordnung natürlicher Potenziale ist ein klassischer Leitungsblock unwahrscheinlich — der Effekt liegt eher im Mikromilieu und in Plastizität als in akuter Impulsblockade. Die klassische kompressive TN hat einen proximalen Generator; die peripher-mechanistische Begründung ist über die Ignition tragfähig, doch die Kompressionstheorie selbst ist unvollständig (schwere neurovaskuläre Kompression nur bei ~53 % der symptomatischen Seiten; Maarbjerg et al. 2014). Evidenzlage: empirisch — die methodische Grundlage von PBCS ist eine retrospektive Fallserie (n=20, chronischer Cluster-Kopfschmerz); für die TN beruht die Anwendung auf ärztlichen Behandlungsverläufen, nicht auf RCTs. Confounder der berichteten Wirkstärke und -dauer sind die bekannte spontane Schub-Remission der TN und die fehlende Sham-Kontrolle; die Beobachtungen sind daher hypothesengenerierend, nicht bestätigend.
Molsberger & McCaig. J Pain Res 2020. PMID 32425586. DOI — Devor et al. J Neurosurg 2002. PMID 11883839. DOI — Zochodne. Can J Neurol Sci 1993. PMID 8467433. DOI — Macionis. Front Pain Res 2023. PMID 36890855. DOI — Maarbjerg et al. Brain 2014. PMID 25541189. DOI — Ugawa et al. Brain Res Mol Brain Res 2005. PMID 15893596. DOI„
Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
— Prof. Dr. Albrecht Molsberger · Begründer der Axomera Therapie,
Ziel ist eine Linderung — im günstigen Fall bis hin zu einer beschwerdefreien Remission. Wie weit dies gelingt, hängt vom individuellen Verlauf ab.
Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.
Arzt · Orthopädie und Unfallchirurgie · Akupunktur
Führt Ihre Axomera-Behandlung durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und gibt Ihnen aufgrund seiner Erfahrung eine Einschätzung zur Eignung des Verfahrens für Sie.
Werdegang +
Studium Humanmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Approbation 2020
Weiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie: HELIOS Krefeld, Sana Kliniken Düsseldorf, Schön Klinik Düsseldorf
Promotion RWTH Aachen zu Sarkopenie, Knochendichte und Frakturrisiko (Disputation steht bevor)
Akupunktur-A-Diplom; Fachkunde Strahlenschutz; Weiterbildung Sportmedizin und manuelle Therapie
Sportmedizinische Betreuung: Kraftsport Colonia e. V., DHC Düsseldorf
Entwickler des Verfahrens
AM
Prof. Dr. Albrecht Molsberger
Orthopädie · Entwickler Axomera
Leitete die GERAC-Studien mit, entwickelte ab 2008 Axomera.
GB
Dr. Gabriele Böwing
Innere Medizin · Akupunktur
Entwickelte die Akupunktur-Protokolle der GERAC-Studien mit.
PS
Dr. Philipp Schröder
Ultraschallgestützte Schmerztherapie
Promovierte zum Clusterkopfschmerz, entwickelte die Sondentechnik.
Behandlung auf ausdrücklichen Wunsch durch Prof. Molsberger oder Dr. Böwing ist möglich — hierfür gilt eine gesonderte Honorarvereinbarung nach GOÄ. Werdegang und Publikationen des Teams →
Fernpatienten · D-A-CH
Anreise planbar — auf Wunsch auch mobil.
Viele Patientinnen und Patienten reisen aus dem deutschsprachigen Raum nach Düsseldorf an. Die digitale Befundsichtung macht die Anreise planbar — auf Wunsch auch als mobiler Service in ausgewählten Städten.
Bis etwa 100 Kilometer vereinbaren Sie Ihren Termin direkt — telefonisch oder über den Online-Terminkalender. Bringen Sie Ihre Befunde mit; alles Weitere besprechen wir bei Ihnen vor Ort.
Senden Sie uns vorab Ihre Befunde — Sie erhalten eine fachärztliche Einschätzung, bevor Sie sich auf den Weg machen. International auf Wunsch als Concierge-Service mit Therapie vor Ort.
Ersteinschätzungsbogen — ausfüllen, bevor wir sprechen.
Vier Seiten zu Diagnose, Verlauf, bisherigen Therapieversuchen und Medikation. Sie können den Bogen am Rechner ausfüllen oder ausdrucken und mit der Hand. Bringen Sie ihn zum Termin mit oder senden Sie ihn vorab — dann ist die gemeinsame Zeit für das Wesentliche frei.