Herausfinden, was die Gehstrecke wirklich begrenzt.
Nicht jede Enge im MRT verursacht die Beschwerden. Als Referenzzentrum der Axomera-Therapie prüfen wir in Düsseldorf zuerst genau, ob die Symptome wirklich von der Stenose kommen — und behandeln dann die schmerzhafte Reizkomponente bioelektrisch.
Ärztliche Ersteinschätzung, bevor Sie anreisen.
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Seit zwei Jahren kann ich nicht weiter als fünfzig Meter laufen, dann schmerzen die Oberschenkel und die Beine werden kraftlos; ich muss mich auf eine Bank setzen. Ich kenne jede Bank in der Stadt.
Dokumentierter Einzelverlauf, mit Einverständnis des Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.
Krankheitsbild
Enge im Wirbelkanal — nicht jede macht Beschwerden.
Die Spinalkanalstenose ist eine meist altersbedingte Verengung des Wirbelkanals, häufig im Lendenbereich. Typisch ist die Claudicatio spinalis: Nach kurzer Gehstrecke schmerzen und ermüden die Beine, im Sitzen oder beim Vornüberbeugen lässt es nach.
Nicht jede im MRT sichtbare Enge verursacht auch Beschwerden — die klinische Untersuchung entscheidet.
Patienten
Was Patienten berichten.
Typische Angaben
Aus unseren Patientengesprächen und den vorgelegten Arztbriefen.
Beschwerden seit meist Monaten bis Jahren
Kurze schmerzfreie Gehstrecke, dann Bein- und Oberschenkelschmerz und Schwäche
Linderung im Sitzen und beim Vornüberbeugen
Oft mehrere Ärzte, OP-Frage im Raum
Auslöser: altersbedingte Verengung des Wirbelsäulenkanals
Bisherige Therapie
Fast immer in dieser Reihenfolge.
01Schmerzmittel (NSAR)
02Physiotherapie (Flexionsübungen, Rückenschule)
03Epidurale / periradikuläre Injektionen
04OP (Dekompression)
Standardtherapien im Blick
Was die Standardtherapien wirklich leisten.
Bewegungstherapie, epidurale Injektion, Dekompressions-Operation — der klinische Eskalationspfad. Hier steht, was die Studienlage dazu zeigt, kurz und ohne Beschönigung.
Bewegungstherapie: Basis der Versorgung, wirkt in Wochen bis Monaten.+
Beugebetonte („flexionsbasierte") Übungen erweitern den Wirbelkanal geometrisch: In der Stenose reduziert Extension die Kanalquerschnittsfläche um 67 %, während Flexion sie vergrößert. Auf dieser Grundlage kombinieren strukturierte Programme flexionsbetontes Krafttraining, Dehnung und Ausdauertraining, meist mit Physiotherapeuten-Betreuung über sechs bis zwölf Wochen. Die aktualisierte Cochrane-Analyse und weitere systematische Reviews zeigen eine funktionelle Verbesserung um etwa 20 % und eine Schmerzreduktion um etwa 16 % gegenüber Standardversorgung. Manuelle Therapie kombiniert mit individualisierter Übung (MTE) verbessert Gehstrecke und Symptomatik im Kurzzeitverlauf stärker als Gruppengymnastik oder rein medizinische Betreuung. Wirkung tritt nicht sofort ein; radiologischer Schweregrad korreliert nicht mit dem Ansprechen.
Ammendolia C et al. Cochrane / Update. — Comer C et al. Clin Rehabil 2024;38(3):361–374. PMID 37715644. — Temporiti F et al. Eur Spine J 2022;31:1370–1390.
Medikamente & epidurale Injektion: Nutzen begrenzt und kurzlebig.+
NSAR und niedrigdosiertes Kortison mildern Schmerz und lokale Entzündung, verändern aber die knöcherne Enge nicht; für einen spezifischen Nutzen bei der Spinalkanalstenose ist die Evidenz schwach. Epidurale Kortison-Injektionen sollen die perineurale Entzündung dämpfen und werden bildwandler-gesteuert appliziert. Systematische Reviews und der Cochrane-Update zeigen einen bestenfalls kleinen, kurzfristigen Vorteil beim radikulären Schmerz; im großen LESS-RCT (n=400) war der Zusatzeffekt von Kortison zum Lokalanästhetikum nach sechs Wochen klein und nach zwölf Monaten nicht mehr nachweisbar. Zwischen Steroid-plus-Lokalanästhetikum und Lokalanästhetikum allein besteht in Funktion und Schmerz kein signifikanter Unterschied bei 3, 6 und 12 Monaten. Wiederholte Injektionen erhöhen Kortison-typische systemische Belastungen ohne belegten Zusatznutzen.
Oliveira CB et al. Cochrane Database Syst Rev 2020;4:CD013577. — Friedly JL et al. LESS-RCT. N Engl J Med 2014;371:11–21. — Liu K et al. Meta-Analyse (n=1010). Drug Des Devel Ther 2015.
Operation (Dekompression): wirksam — aber ein Viertel wird nachoperiert.+
Die Dekompression (Laminotomie, minimalinvasiv oder klassisch) schafft Platz im knöchernen Wirbelkanal und entlastet die Nervenwurzeln direkt. In prospektiven Kohorten sind rund 68 % der Patienten fünf und zehn Jahre postoperativ mit dem Ergebnis zufrieden, mit deutlichen Verbesserungen bei Schmerz, ODI und Gehstrecke gegenüber dem Ausgangsbefund. Etwa 25 % der operierten Patienten werden innerhalb von zehn Jahren erneut operiert, meist wegen Rezidivstenose, Anschluss-Segmentdegeneration oder Instabilität. Ergebnisse konservativer und operativer Behandlung nähern sich mittelfristig an: In einer Meta-Analyse zeigte die Operation nach zwei Jahren einen kleinen ODI-Vorteil (MD 3,85; 95 %-KI 0,48–7,22), bei sechs und zwölf Monaten war kein signifikanter Unterschied nachweisbar. Sinnvoll ist die OP bei ausgeprägten neurologischen Ausfällen und nach dokumentiertem konservativen Versagen; bei mehrsegmentaler Stenose ist die genaue Zuordnung zur symptomatischen Ebene entscheidend.
Held U et al. 10-Jahres-Follow-up (n=72). Eur Spine J 2020;29:2231–2242. — Ulrich NH et al. Swiss cohort, 3 Jahre. Spine 2017;42:E1077–86. — Zhang Y et al. Meta-Analyse Bewegung vs. OP (n=897). PMC6115590.
Wo wir den Unterschied machen
Epidurale Injektionen lindern die Beinschmerzen oft nur für einige Wochen, und eine Dekompressions-Operation ist ein größerer Eingriff, den viele Patienten möglichst vermeiden möchten.
Axomera bei Spinalkanalstenose.
Bei der Spinalkanalstenose engt verdicktes Gewebe die Nervenwurzeln im Wirbelkanal ein; unter Belastung entsteht dort eine venöse Stauung und eine Übererregbarkeit der Nervenwurzel, die den typischen, gehstreckenabhängigen Beinschmerz auslöst. Am Foramen, wo die Nervenwurzeln austreten, ist dieser Bereich von außen erreichbar.
Axomera setzt an dieser Nervenwurzelregion an: computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder werden millimetergenau am Foramen und entlang des Nervenverlaufs im Bein platziert. Ziel ist, die Übererregbarkeit zu senken und die Durchblutung der Nervenwurzel zu verbessern — die knöcherne Enge selbst wird dadurch nicht erweitert.
Einordnung: Diese neurophysiologische Hypothese ist empirisch durch viele Patientenverläufe begründet (Real-World-Daten), nicht durch kontrollierte Studien. Wie bei anderen Indikationen sprechen rund 20–30 % der Behandelten nicht an.
Zur bioelektrischen Stimulation liegen die mechanistische Grundlagenarbeit Molsberger & McCaig, Med Devices (Auckl) 2018;11:205–214, sowie die klinische Übersichtsarbeit Molsberger & McCaig, J Pain Res 2020;13:817–828 (PMID 32425586) vor. Eine indikationsspezifische, kontrollierte Studie speziell zur Spinalkanalstenose liegt uns nicht vor — die Anwendung stützt sich auf die allgemeine Wirkhypothese und klinische Erfahrung.
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Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
— Prof. Dr. Albrecht Molsberger · Entwickler der Axomera-Therapie, ärztlicher Leiter
Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.
Jede Therapie braucht ihre eigene Untersuchung — vor der Axomera-Therapie ist das die präzise Axomera-Diagnostik.
Axomera-Diagnostik
01Diagnose sichern und Einfluss eingenommener Medikamente prüfen
02Klinisch klären, ob die Beschwerden wirklich aus der Stenose kommen — und Schmerzpunkte an der gereizten Segment- und Nervenregion lokalisieren
Axomera-Therapie
034–6 Axomera-Behandlungen, gezielt an diesen Punkten
04Ziel: deutliche Reduktion von Schmerz und Übererregbarkeit
05In günstigen Verläufen: längere schmerzarme Gehstrecke bis hin zur Beschwerdefreiheit im Alltag
Angestrebte Ziele & Behandlungsverlauf. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusichern — Verläufe sind individuell. Je nach Erkrankungsverlauf können weniger oder mehr Behandlungen erforderlich sein.
Axomera moduliert bioelektrisch die körpereigenen Signale, welche Entzündung und Regeneration steuern — hier punktgenau entlang der betroffenen Segment- und Nervenregion.
Patienten berichten
Einzelne Verläufe.
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MRT: schwere altersbedingte Wirbelkanal-Verengung. Zwei Jahre niedrigdosiertes Cortison, NSAR und Krankengymnastik brachten keine ausreichende Besserung — eine OP stand im Raum. Der Patient entschied sich für die Axomera-Therapie. Nach der zweiten Behandlung 500 m Gehstrecke, nach der dritten 1000 m. Kontrollen alle drei Monate; bei Veränderung erneute Behandlung, um eine OP möglichst weiter zu vermeiden.
Einzelverlauf
Spinalkanalstenose — Alternative zur OP.
Patient, 78 — gekennzeichneter Einzelverlauf aus der Praxis.
Dokumentierte Einzelverläufe, mit Einverständnis der Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.
Ihr Behandlungsteam
Wer Sie behandelt.
JB
Ihr Behandler
Jonas Becker
Arzt · Orthopädie und Unfallchirurgie · Akupunktur
Führt Ihre Axomera-Behandlung durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und gibt Ihnen aufgrund seiner Erfahrung eine Einschätzung zur Eignung des Verfahrens für Sie.
Werdegang +
Studium Humanmedizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Approbation 2020
Weiterbildung Orthopädie und Unfallchirurgie: HELIOS Krefeld, Sana Kliniken Düsseldorf, Schön Klinik Düsseldorf
Promotion RWTH Aachen zu Sarkopenie, Knochendichte und Frakturrisiko (Disputation steht bevor)
Akupunktur-A-Diplom; Fachkunde Strahlenschutz; Weiterbildung Sportmedizin und manuelle Therapie
Sportmedizinische Betreuung: Kraftsport Colonia e. V., DHC Düsseldorf
Entwickler des Verfahrens
AM
Prof. Dr. Albrecht Molsberger
Orthopädie · Entwickler Axomera
Leitete die GERAC-Studien mit, entwickelte ab 2008 Axomera.
GB
Dr. Gabriele Böwing
Innere Medizin · Akupunktur
Entwickelte die Akupunktur-Protokolle der GERAC-Studien mit.
PS
Dr. Philipp Schröder
Ultraschallgestützte Schmerztherapie
Promovierte zum Clusterkopfschmerz, entwickelte die Sondentechnik.
Behandlung auf ausdrücklichen Wunsch durch Prof. Molsberger oder Dr. Böwing ist möglich — hierfür gilt eine gesonderte Honorarvereinbarung nach GOÄ. Werdegang und Publikationen des Teams →
Fernpatienten · D-A-CH
Für Patienten, die überregional anreisen, klären wir anhand eingesandter Befunde vorab, ob ein Behandlungsversuch sinnvoll ist — das spart Ihnen eine unnötige Reise.
Termin
So kommen Sie zu uns.
Aus der Region
Termin direkt vereinbaren.
Bis etwa 100 Kilometer vereinbaren Sie Ihren Termin direkt — telefonisch oder über den Online-Terminkalender. Bringen Sie Ihre Befunde mit; alles Weitere besprechen wir bei Ihnen vor Ort.
Senden Sie uns vorab Ihre Befunde — Sie erhalten eine fachärztliche Einschätzung, bevor Sie sich auf den Weg machen. International auf Wunsch als Concierge-Service mit Therapie vor Ort.
Ersteinschätzungsbogen — ausfüllen, bevor wir sprechen.
Vier Seiten zu Diagnose, Verlauf, bisherigen Therapieversuchen und Medikation. Sie können den Bogen am Rechner ausfüllen oder ausdrucken und mit der Hand. Bringen Sie ihn zum Termin mit oder senden Sie ihn vorab — dann ist die gemeinsame Zeit für das Wesentliche frei.